Konzert mit Anneli Piechotta und Fionn Ruadh

Anfang Dezember 2011 hatte der DIF in Kooperation mit der Volkshochschule Warendorf zum Konzert eingeladen - und wie letztes Jahr Anneli und Fionn dafür gewinnen können. Der neue Auftrittsort, die Aula der VHS, bot gute Akustik und genug Platz für die zahlreichen Zuhörer, unter denen auch viele Mitglieder und Freunde des DIF waren. Es wurde ein rundum gelungener Musikabend, dem auch eine gerissene Harfenseite nichts anhaben konnt - Fionn hatte eine "Backup-Harfe" dabei.

Die Atmosphäre des Konzerts kann man kaum besser beschreiben als der nachfolgende Artikel aus den "Westfälischen Nachrichten".

Entführung in eine andere Zeit

Musik von der Insel: Irische, schottische und keltische Traditionals

-dak- WARENDORF. Es sind ganz besondere Instrumente, die diesen Zauber bewirken: Harfe, Flute und Mandoline und die typischen Klänge der irischen, schottischen und keltischen Traditionals.

In der Aula des Alten Lehrerseminars fühlten sich die 50 Gäste sogleich in eine andere Zeit versetzt. Aber auch die moderne, teilweise selbst komponierte neue Folkmusik von Anneli Piechotta und Fionn Ruadh entführte mühelos bei der Volkshochschul-Veranstaltung "Wenn der Abend fällt" auf die Grüne Insel.

"Ich habe zuerst auf einer Drei-Oktaven-Harfe angefangen", erzählte Ruadh, der sich das anspruchsvolle Saitenspiel autodidaktisch beibrachte, munter. Inzwischen beherrscht der Warendorfer seine zwei großen Instrumente perfekt und auch Piechotta entlockte ihrer selbst gebauten Harfe souverän klingende Weisen wie "Last Rose of Summer" oder "Good Bye Sue". Ob leichtes Zupfen an einer Baßsaite oder das brilliante Fingerspiel perlender Läufe, gebannt lauschte das Publikum den harmonisch aufeinander abgestimmten Harfenisten.

Melancholische Melidien wechselten sich mit flotten, fröhlichen Stücken ab, bei denen Piechotta mit ihrer klaren Sopranstimme glänzte oder mit der Querflöte und Flute begleitete.

Ein musikalischer Hochgenuß, den das hingerissene Publikum mit tosendem Applaus belohnte.